Vereinsgeschichte

Vereinsgeschichte

Kirchenchor Sins

Der Kirchenchor Sins wurde 1895 unter dem Namen Kirchengesangchor Sins gegründet. Aus älteren Dokumenten geht jedoch hervor, dass es schon zuvor einen gemischten Chor in Sins gegeben haben muss. Im Jahr 1929 erhielt der Chor den Namen Pfarrcäcilienverein, 1958 wurde er in Cäcilienverein umbenannt, bevor er schliesslich wieder als Kirchenchor Sins bekannt wurde.

Die Anfänge sind untrennbar mit Alfred Wiederkehr verbunden. Als Lehrer und Organist leitete er den Chor von der Gründung bis zu seinem Tod 1934 mit grossem Engagement. Unter seiner Führung sang der Chor beinahe an jedem Sonn- und Feiertag im Gottesdienst – ein eindrucksvolles Zeugnis tiefer Verbundenheit mit dem kirchlichen Auftrag.

Heinrich Schmid leitete den Chor von 1934 – 1959 und hauchte der Tradition der Orchestermessen neues Leben ein. Ihm folgte Gottfried Fischer (1959 – 1976), der nicht nur die Kirchenkonzerte ins Leben rief, sondern den Chor auch später viele Jahre als Vizedirigent begleitete. 2015 wurde er dafür zum Ehrenmitglied ernannt. Ab 1980 prägten verschiedene Dirigentinnen und Dirigenten den Kirchenchor mit ihrer musikalischen Ausrichtung: Heinz Füglistaller, Jacques Walder, Viktor Löffler, Susanne Ganter, Elisabeth Egle, Meinolf Kalkuhl und Marianne Walker.

Seit 2020 führt Oleg Sopunov den Chor mit musikalischem Feingefühl und grossem Gespür für liturgische Zusammenhänge. Das Repertoire reicht von klassischen Messen über geistliche Werke bis hin zu sakralen Kompositionen verschiedener Epochen und weltlichen Liedern.

Neben dem Singen pflegt der Kirchenchor auch ein lebendiges Vereinsleben – sei es bei geselligen Zusammenkünften, gemeinsamen Operettenbesuchen oder den beliebten Chorreisen, die alle zwei Jahre stattfinden.

Im November 2025 feierte der Kirchenchor Sins sein 130-jähriges Bestehen. Mit Freude und Zuversicht blickt der Chor in die Zukunft, getragen von Menschen,  die ihre Stimmen und Herzen in den Dienst der Kirchenmusik stellen.